Reiner Feulner stellt sich in Straßdorf vor

Die CSU/ÜHL hatte nach Straßdorf eingeladen, wo sich Bürgermeisterkandidat Reiner Feulner den Bürgern vorstellte und seine Ideen für Schwarzenbach a.Wald erläuterte.


Bürgermeister Dieter Frank bei seinem Rückblick

2. Bürgermeister Matthias Wenzel begrüßte die Besucher aus Straßdorf und Umgebung und machte in seiner Einführung deutlich, dass Kommunalpolitik immer eine Gratwanderung sei zwischen Notwendigem und Wünschbarem. Bürgermeister Dieter Frank blickte auf seine Amtszeit als Bürgermeister zurück und brachte zentrale Projekte in Erinnerung. Er spannte den Bogen vom Parkdeck in Holzbauweise, das mit einem Preis ausgezeichnet wurde, über das Philipp-Wolfrum-Haus als Veranstaltungsort für Kulturelles und für Veranstaltungen der Volkshochschule, das Schützenhaus mit Festplatz und Freizeitanlage, die energetsiche Sanierung der Schule, das betreute Wohnen, den Radweg bis hin zur Revitalisierung des Erbageländes, auf dem heute die REHAU AG angesiedelt ist.


Besucher aus Straßdorf und Umgebung

Natürlich vergaß Dieter Frank nicht hervorzuheben, wie Straßdorf in den vergangenen Jahren von kommunalpolitischen Entscheidungen profitiert hat. Er erinnerte neben dem Straßenbau an das neue Feuerwehrfahrzeug, den Gehweg nach Göhren oder den Umbau des alten Schulhauses, in dem heute die Feuerwehr und das Netz für Kinder residieren.


Reiner Feulner, Bürgermeisterkandidat der CSU/ÜHL

Bürgermeisterkandidat Reiner Feulner stelle sich den Bürgern vor und zeigte auf, welche Projekte aktuell in Bearbeitung seien. Als Geschäftsleitender Beamter der Stadt sei er an der Seite von Dieter Frank mit allen Vorgängen bestens vertraut. Besonders am Herzen liegen ihm die Vereine mit ihren Ehrenamtlichen, die einen wichtigen Beitrag für das sportliche und kulturelle Leben der Stadt bzw. für die Jugendarbeit leisteten. Die Stadt betreibe einen Skilift und pflege ein ausgedehntes Loipennetz. „Welche Stadt unserer Größe betreibt heute noch ein Hallenbad?“ so Feulner. Als Wanderregion liegt ihm die Landschaftspflege besonders am Herzen, wofür zusammen mit dem Landschaftspflegeverband 40.000 € im Jahr aufgewendet werden. Die Stadt habe 69 km Gemeindestraßen zu unterhalten, was bei den heutigen Baukosten nicht einfach sei.


Landrat Dr. Oliver Bär besuchte die Wahlveranstaltung und sprach ein Grußwort

In seinem Ausblick betonte Reiner Feulner, wie wichtig es sei, die Infrastruktur aufrecht zu erhalten. Dabei bezog er sich sowohl auf den Straßenbau, aber auch auf die Wasserversorgung und die Abwasserentsorgung, für die in den nächsten Jahren große Summen aufgewendet werden müssten. Demnächst stehe der Neubau der Kläranlage Straßdorf an. Aktuell laufe der Breitbandausbau auf Hochtouren. Innerstädtische Leerstände werden beseitigt mit Unterstützung durch die Förderoffensive Nordbayern. In der Hans-Richter-Straße sollen neue, moderne Wohnungen entstehen.


Landrat Dr. Oliver Bär

In seinem Grußwort betonte Landrat Dr. Oliver Bär, dass unter Dieter Frank Projekte zur Ausführung kamen, die weit über die Region hinausweisen. So wurde eigens ein Förderprogramm seitens des Freistaates Bayern neu aufgelegt, um Industriebrachen zu revitalisieren, was mit dem Erba-Areal und der Ansiedlung der REHAU AG in hervorragender Weise realisiert worden sei. Ebenso hob der Landrat die gelungene Renovierung des Philipp-Wolfrum-Hauses hervor, das eine Besonderheit für eine Kommune der Größe Schwarzenbach a.Walds sei. Die bürokratischen Hürden beim Bau des Radweges nach Naila sind den Verantwortlichen noch gut in Erinnerung. Dr. Bär hob hervor, dass es ein großer Wert sei, Erfahrung zu besitzen und die Stadt aus dem „FF“ zu kennen, wie dies bei Reiner Feulner der Fall sei.

Schließlich standen Reiner Feulner, Dr. Oliver Bär und Dieter Frank den Bürgern Rede und Antwort. So schlug Arno Krenz im Zusammenhang mit einer Dorferneuerung für Straßdorf vor, die Gastwirtschaft, sollte sie einmal leer stehen, abzubrechen und diesen zentralen Platz im Ort neu zu gestalten. Reiner Feulner nahm den Gedanken gerne auf und sagte: „Gute Idee!“.

Sascha Krauß fragte, ob man nicht im Zusammenhang mit der geplanten Änderung des Bebauungsplanes für das Gebiet nördlich der Kreisstraße diesen nicht einfach ganz abschaffen könne. Reiner Feulner entgegnete, dass ein Bebauungsplan durchaus eine Erleichterung für die Bürger brächte, denn ohne ihn gäbe es kein Baufreistellungsverfahren, bei dem man sich – so man sich baulich innerhalb der Vorgaben bewegt – keine Baugenehmigungsgebühren bezahlen müsse.

Schließlich wies noch Heinz Rauh auf Probleme mit dem Winterdienst vor dem Sportheim hin, wo durch den Schneepflug der Splitt abgetragen würde. Reiner Feulner versprach Abhilfe.

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